NEUE GRUPPE
HAUS DER KUNST MÜNCHEN
Aktuelles von der NEUEN GRUPPE und den Mitgliedern
Ausstellungen und Veranstaltungen bleiben max. 12 Monate online hier einzusehen. Siehe auch: A U S S T E L L U N G E N

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75 Jahre NEUE GRUPPE

Ausstellung 6.–8.5.2022 Halle 50
Städt. Domagk-Ateliers München
Margarete Schütte-Lihotzky Straße 30
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Abbildungen aller ausgestellten Arbeiten.
Vernissage: Freitag, 6. Mai 2022 um 18-21 Uhr
Einführungsvortrag ca. 18:30 Uhr: Reinhard FRITZ


geöffnet:
Samstag, 7. Mai 14-19 Uhr
Sonntag 8. Mai 14-18 Uhr

konform _ reform?
Zu ihrem 75jährigen Bestehen präsentiert die NEUE GRUPPE eine umfangreiche Mitgliederausstellung. Thema dabei ist die Vielfalt der Münchner Künstlergruppe, gleichzeitig aber auch eine verordnete Strenge.
1946, also unmittelbar nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die NEUE GRUPPE gegründet um eine von Vielfalt geprägte, neue Kunst aufzuzeigen. Und heute - wie stehen die zeitgenössischen KünstlerInnen zu der Idee einer Kunstvereinigung, einer parallelen Werkschau der unterschiedlichsten Stilrichtungen? Ist in unserer medialen, von Egoismen geprägten Gesellschaft eine solche Gemeinschaft noch aktuell? Wir meinen JA.
Gerade aus dem gleichberechtigten stilistischen Nebeneinander stärkt sich die eigene künstlerische Position, entwickelt sich lebendige Gemeinsamkeit und der Blick über den kreativen Tellerrand wird zur spannenden Kür. Der Grundgedanke der Jubiläums-Ausstellung ist eine formale Strenge, die aber durch die unterschiedlichen Arbeitsweisen der KünstlerInnen wieder aufgehoben wird. Die Ausgangsbasis hierzu bildet eine Art von Raum im Format 75 x 75 x 75 cm. Dieser begrenzte Raum wird jedem Künstler zur Verfügung gestellt und dessen Inhalt kann in jeglicher Form gefüllt werden.
Dieser definierte Raum steht einerseits für Reduktion und Beschränkung der künstlerischen Möglichkeiten und eine Form der Uniformierung, bietet andererseits aber auch jegliche Freiheit und eine enorme Fülle innerhalb der Gestaltung. Der Ausgangs- punkt ist dabei immer der Gleiche, das Ziel dagegen vollkommen different. So sind die TeilnehmerInnen aufgefordert ihre tradierten Arbeitsweisen zu verlassen, neue Wege auszuprobieren und sich gleichzeitig zu einer gemeinsamen Idee zusammenzufinden. Also im kleinen Format eine größtmögliche Freiheit zu verwirklichen und damit die Vielfalt als ein gesellschaftliches Ziel zu dokumentieren.
Stefan Wehmeier

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Eine Kooperation der Claudia Weil Galerie und Zweigstelle Berlin Liebe Kunstfreunde, wir möchten Sie hinweisen auf die neue Ausstellung "Landscape" bei augsburg contemporary, die am Sonntag, dem 3. April von 14-17 Uhr eröffnet wird. Wir zeigen dort Arbeiten von Trisha Kanellopoulos und Rüdiger Lange. Ausstellungsort: Bergstr. 11, 86199 Augsburg-Göggingen. Ausstellungsdauer 3.4.-14.5.2022, Öffnungszeiten: Samstags 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.
Die beiden Galeristen Claudia Weil und Andreas Stucken freuen sich auf Ihren Besuch!


Das Werk der US-Amerikanerin Trisha Kanellopoulos wird stark von ihren instinktiven und visuellen Eindrücken der Landschaft beeinflusst. Dabei folgt die Künstlerin einem streng kompositorischen Aufbau, der von einer horizontalen Struktur beherrscht wird. Der gewünscht haptische Eindruck wird durch die Verwendung von Erde als primäres Malmaterial gewonnen. Auf der Leinwand entstehen so übereinander gelagerte Schichten, die in ihrer Härte und Weichheit, Grobheit und Feinheit sich stets zu einem poetischen Gesamtbild aus Form und Raum zusammenfügen. "Seit Jahren benutze ich selbst hergestellte Naturfarben, basierend auf Erden aus aller Welt, um die Ästhetik der Linie und die Eleganz der Landschaft zu begreifen. Meine unwillkürlich empfangenen Seh-Eindrücke der Landschaft wirken sich auf meine Malerei aus und reflektieren sich in meinen Bildern. Außerdem visualisiere ich dadurch eine Balance zwischen Strenge und Beweglichkeit - eine Einheit aus Form, Raum und Klarheit". Artist statement | Abb.: “Just That Time of Year”, 2020, Erde aus Bayern mit Acryl auf Nessel, 160 x 140 cm



Rüdiger Lange ist in erster Linie Landschaftsmaler. In seiner Motivauswahl bleibt er zumeist klassisch: der Fluß, der Fels, der Himmel, einzelne Bäume und Sträucher. In seiner Malweise hat er neue Wege beschritten: den Pinsel hat er gegen die Spachtel getauscht, seine Bildträger sind Sperrholzplatten. Seine Sensibilität, die unzählige Struktur-, Farb- und Lichtnuancen der Natur zu erkennen, in sein inneres Auge aufzunehmen, um diese dann in eine eigene malerische Komposition zu transportieren, lassen Bilder entstehen, die einerseits eine ungeheure Kraft und Energie, andererseits eine eigenartige Melancholie und zarte Schönheit spüren lassen. Rüdiger Lange verortet seine Bilder, d.h. es sind ganz bestimmte Landschaftsstriche, die er vorwiegend en plein air malt. Seit Jahren widmet er sich dem Fluss LECH mit all seiner Ursprünglichkeit und Problematik durch seine Technisierung. In dieser sich immer weiter entwickelnden Werkgruppe mit vorwiegend großformatigen Ölbildern entstehen Bilder vom gesamten Lechlauf, vom ursprünglichen Lech in Tirol bis zum industrialisierten Lech in Bayern, dem ‚gezähmten Lech‘, wie Dr. Stefan Lindl 2014 publizierte. | Abb.: "Lechblick", 2015, Öl auf Sperrholz, 115 x 175 cm

augsburg contemporary
Bergstraße 11 86199 Augsburg-Göggingen
www.augsburg-contemporary.de
Ausstellungsdauer: 3.4.-14.5.2022,
Öffnungszeiten: Samstags 14-17 Uhr und nach Vereinbarung unter 08251/871630


"PRINT - Druckgrafik der NEUEN GRUPPE" im Kulturmodell Passau. Hier sind die Ausstellungsfotos von Trisha Kanellopoulos und der Vortragstext von Reinhard Fritz (bitte anklicken !)





16.10.-07.11.2021 "PRINT - zeitgenössische Druckgrafik der NEUEN GRUPPE"
Kulturmodell Bräugasse, 94032 Passau, Vernissage am 15. Oktober um 18 Uhr
Einführungsvortrag von Reinhard FRITZ


mit Ursula Bolck-Jopp (Radierung/Mischtechnik); Maks Dannecker (Fine Art Print); Waltraud Danzig (Lithographie); Norbert Eberle (Radierung); Michael Eckle (Siebdruck); Reinhard Fritz (Kaltnadelradierung); Ekkeland Götze (Siebdruck); Zita Habarta (Pigmentdruck); Hans Uwe Hähn (Holzschnitt); Yoshimi Hashimoto (Prägedruck); Erica Heisinger (Siebdruck); Karl Imhof, (Lithographie); Trisha Kanellopoulos (Materialdruck); Ernst Krebs (Glasdruck); Doris Leuschner (Transferlitho); Kuno Lindenmann (Radierung/Mischtechnik); Nikolaus Mohr (Holzschnitt/Objektdruck); Susanne Neuner (Linolschnitt); Alexander Nüßlein (Druckobjekt/Radierung); Julia Reich (Monotypie); Stefan Scherer (Digital-Foliendruck); Christian Schied (Materialdruck); Astrid Schröder (Monotypie); Hilde Seyboth (Intagliotypie); Diether Sommer (Fotodruck); Brigitte Spielmann-Sommer (Fotodruck); Gabriele Stolz (Radierung/Mischtechnik); Maria Wallenstal-Schoenberg (Radierung/Prägedruck); Stefan Wehmeier (Monotypie)



Reinhard FRITZ

50 Gedichte von Paul Celan mit 50 Bildinterpretationen von 50 Künstlern und Künstlerinnen.
links: Celan-Gedicht "OSTERQUALM", mit dem QR-Code in der Mitte wird das Gedicht vorgelesen, rechts: Aquarell von Reinhard FRITZ zum Gedicht. Größe der Buch-Doppelseite: 22 x 60 cm






Gabriele Stolz
"Der Tod ist ein Meister aus Ulm", KUNSTPOOL Galerie am Ehinger Tor, Ulm, 05.-25.09.2021





Wir trauern um unser langjähriges Mitglied
Walter Libuda
24. Juni 1950 - 6. Juli 2021


Gabriele Stolz
"Was bleibt" - Jüdisches Leben in Deutschland, Heidelberger Forum für Kunst,
Heidelberg, 27.6. - 15.8.2021


Gabriele Stolz


"SE(H)E-GANG", Zülow-Gruppe Kunstverein/Galerie, Linz/A, 14.6. - 3.8.2021


"WHITEOUT 2", Kunst- und Gewerbeverein, Regensburg / 22.05.-20.06.2021 Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Regensburg erscheint ein gedruckter Katalog.



Der Text des Videos;
Die NEUE GRUPPE hat mit WHITEOUT ein Thema angestoßen, dass weit über die Farbe WEISS hinausgeht und eine schier endlose Inspirationsquelle erschließt. Man muss sich den verschiedenen Materialien und Techniken schon bewußt nähern, um das zu sehen. Athmosphärische Winterlandschaften sind zu sehen, gemalt oder als Video, eine hybride Fotografie mit Menschen am Meer. Zum aktuellen Thema FLUCHT eine Fotoperformance in Weiß. Daneben experimentelle Fotografie mit eingeschleustem Objekt und Notizbücher als Speicher von Leerstellen. Dazu eindrucksvolle, abstrakte Skulpturen und Objekte aus Beton, Glas, Porzellan und Draht. Aber auch weiße Tiere, bemalt oder mit Zucker bestreut, als Installation. Ein archaisches Holzdruck-Ensemle neben einem großen, computergeneriertem Digitalpigmentdruck und einer Tuschezeichnung, die das Weiß zu verschlingen sucht. Andere Künstler erzeugen mit gemalten, dunklen Bildern helle, weiß schimmernde Nachbilder oder lassen kantige Eisschollen über braune Turbulenzen treiben. Gesammelte helle Erden werden auf Leinwand fein vermalt. Auch Bodenabformungen und zerstörte Erdbilder sind zu sehen. Sogar Lithographien und Prägedrucke führen uns an den Rand des Sichtbaren. “Ich pack das Weiß hier nicht!” ist ein Bildtitel und ein Zitat aus einem Gedicht von Rolf Brinkmann aus den 70er Jahren. Ich wünsche mir einen Salutschuß für WHITEOUT. -
Und nach dem Knall, die Ruhe, das ist die Atmo vom Whiteout.
Reinhard Fritz



  • Die erweiterte Ausstellung von 2018 der NEUEN GRUPPE

    Jetzt mit 34 Künstler*innen: Joss Bachhofer / Ursula Bolck-Jopp / Maks Dannecker / Waltraud Danzig / Peter Dietz / Peter Dorn (Gast) / Reinhard Fritz / Dieter Gassebner / Ekkeland Götze / Zita Habarta / Hans-Uwe Hähn / Erica Heisinger / Karl Imhof / Trisha Kanellopoulos / Dieter Kränzlein / Ernst Krebs / Robert Lang / Doris Leuschner / Albert Lohr / Nikolaus Mohr / Alexander Nüsslein / Sigrid Pahlitzsch / Julia Reich / Andreas Rumland / Stefan Scherer / Christian Schied / Astrid Schröder / Brigitte Schwacke / Hilde Seyboth / Diether Sommer / Brigitte Spielmann-Sommer / Maria Wallenstål-Schoenberg / Bernd Weber / Stefan Wehmeier





  • Alle Infos zu Peter Nagel 60 Jahre Malerei und Gäste als PDF (anklicken)



    Tag der Druckkunst 2021 - mit Julia Reich, Karl Imhof, Veronika Flesch u.a.

    Zum 3. bundesweiten "Tag der Druckkunst" bietet Julia Reich am Sonntag, 14. und Montag, 15 März 2021 jeweils ab 12 Uhr eine Einführung in verschiedene druckgraphische Techniken, live-Druckvorführungen, ein Künstlergespräch und eine Performance im digitalen Livestream via Zoom an. Am Montag, 15.3. um 19 Uhr findet die erste online-Uraufführung eines neuen Sprechstücks von Karl Imhof statt: DEUTLICHES SÄGEN, von und mit Karl Imhof und seinem Sprechstückensemble.
  • Das detaillierte Programm finden Sie hier (zum Download anklicken)
  • und tagesaktuell auch hier (anklicken) (kurzfristige Änderungen vorbehalten.)
    Und so können Sie teilnehmen: Anmeldung bitte per eMail an jreich@freenet.de. Den Link zu den Zoom-Meetings erhalten Sie rechtzeitig vor dem 14./15. März. Sie können der Veranstaltung jederzeit beitreten, indem Sie auf den Link klicken. Alle Veranstaltungen zum diesjährigen Tag der Druckkunst finden Sie auf der Projektwebseite des BBK - aus dem Kreis der Neuen Gruppe beteiligt sich u.a. auch Waltraud Danzig mit einer Veranstaltung in Passau: https://www.tag-der-druckkunst.de/
    Nikolaus Mohr
    Wegen der Coronapandemie musste die für das Frühjahr geplante Ausstellung Frauen im Judentum im Museum zur Geschichte von Christen und Juden in Laupheim abgesagt werden. Auch der Herbsttermin war nicht zu halten, u.a. weil drei Künstlerinnen aus Israel beteiligt sind und nicht aus/einreisen konnten. Nun wird die geplante Eröffnung hoffentlich im April 2021 stattfinden können. Weitere Informationen erfolgen zu gegebener Zeit. Die Ausstellung ist auch eine Hommage an Hertha Nathorff zu ihrem 125. Geburtstag im Jahr 2020.

    Nikolaus Mohr bekam den Auftrag 39 Gedichte aus dem Band von Herta Nathorff „Stimmen der Stille“ zu illustrieren. Das vorliegende Aquarell veranschaulicht ihr Gedicht Zur Weihnachtszeit. Hertha Nathorff beschreibt darin ihren Weg durch eine stille Straße in einem New Yorker Vorort der Weihnachtszeit. Sie erzählt von den bellenden Hunden, vom Kinderlachen und den geschmückten Tannenbäumen hinter den leuchtenden Fenstern und reflektiert ihre Kindertage im Heimatstädtchen Laupheim, dabei ihren Weg und ihr Leid.
    Aus: Nikolaus Mohr, 39 Gedichte, Aquarell, teilw. Ink- u. Lackstift auf handgeschöpftem Bütten, ca. 15 x 10,5 cm, mit Passepartout 30 x 24 cm und eine Titelseite (ges. 40 Seiten). Mit einem Nachwort des Illustrators. 2019. Zu dem Gedichtband Stimmen der Stille von Hertha Nathorff, Verlag A. Suppan, Solingen, 1966. Basierend auf biographischen Daten nach Das Tagebuch der Hertha Nathorff, Berlin – New York Aufzeichnungen 1933 bis 1945. Hrsg. Wolfgang Benz, Fischer Verlag Frankfurt/M, 5. Aufl. 2016

    Hertha Nathorff (* 1895 in Laupheim, † 1993 in New York) leitete als Kinderärztin eine Klinik in Berlin-Charlottenburg und baute mit ihrem Mann eine eigene Praxis auf. 1933 erhielt das Ärzteehepaar wegen ihres jüdischen Glaubens auf Druck der Nationalsozialisten Berufsverbot. 1939 sind sie nach New York emigriert, wo das Paar unter mittellosen und widrigen Umständen lebte. 1954 ist Erich Nathorff verstorbenen. Hertha Nathorff publizierte Gedichtbände und ihre Biographie.


    ekkeland götze und helmut dirnaichner        bild der erde         gletscher
    galerie hoffmann, ausstellungshalle, friedberg-ossenheim, florstädterstraße 10b
    Zum Vergrößern der Abbildung hier klicken

    Gabriele Stolz
    72. Große Schwäbische Kunstausstellung 2020/21,
    Halle 1 - Raum für Kunst im Glaspalast, Augsburg,
    28.11.2020 - 10.1.2021


    EVA MARIA KRÄNZLEIN     M A L E R E I U N D O B J E K T E
    MICHAEL ECKLE     M A L E R E I



    ORGANISATION: HEDWIG HANF – BUSINESS MEETS ART – WWW.HEDWIG-HANF.COM


    WALTRAUD DANZIG / MARGA PERSSON
    SENSIBLE STRUKTUREN

    sommergalerie Zöbing, Eva und Franz Stanislaus Mrkvicka, 3561 Zöbing, Österreich
    26.09.-06.10. 2020, täglich 17-20 Uhr


    Gabriele Stolz
    "Berührtes Land" - Agrikultur in der zeitgenössischen Sicht
    BBK Oberbayern Nord & Ingolstadt, Bauerngerätemuseum Ingolstadt, 27.9. - 25.10.2020


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    Vernissage- und Ausstellungs-Fotos "LAYOUT" 2020 (hier klicken)

    Der Katalog zur Ausstellung "LAYOUT" als PDF (hier klicken)



    LAYOUT oder über das Auslegen zur Auslegung (Konzept: Albert Lohr)
    Multiple Installationen - Sequenzierung, Segmentierung und Serielles der NEUEN GRUPPE e.V.
    Mit einem Kunstwerk, sagte Schopenhauer, muss man es machen wie mit einem großen Herren: Man muss sich davor hinstellen und warten, bis es etwas sagt. Manchmal aber geht es einem wie jenem Landsmann, der über einen Fluss wollte und wartete, bis der Fluss abgelaufen sein würde; aber der Fluss lief und lief, und der Landsmann kam nicht hinüber, er musste sehen, wo er eine Brücke fand. -
    Einen angestrebten kognitiven Prozess zu provozieren, dessen Richtung anzuregen oder zu verdichten, kann u.U. eine das Thema facettierende Methodik einer mehrteiligen Installation bewerkstelligen. So z.B. über ein Auffächern inhaltlicher, wie auch formaler Positionen, Parallelen, Variationen, Fortschreibungen etc.
    Eine breite Palette bildnerisch gestalteter Arrangements von Mitgliedern der Neuen Gruppe führt auf diese Weise zu erweiternden Einblicken in die jeweiligen künstlerischen Strategien und Themen.


    Eine traurige Nachricht für alle Mitglieder der NEUEN GRUPPE.


    Traueranzeige in der Süddeutsche Zeitung vom 19./20.09.2020


    (*1949 in München; †2020 in München)
    Foto: www.albert-lohr.de/biographie.html

    Unser Mitglied Albert Lohr ist am 12.09. nach schwerer Krankheit verstorben.
    Wir trauern um ein aktives Mitglied, dessen Tod ein großer Verlust für unseren Verein ist.

    Albert Lohr, dessen Frau vor über einem Jahr gestorben ist, und für die er im Rahmen seines Seerosenpreises die Ausstellung als Mausoleum gestaltete, hat die Ausstellungsreihen in der Domagkhalle wesentlich angeregt und mitgestaltet: "Whiteout", "Blackout" und jetzt "Layout", wo er jetzt zumindestens mit seinen Arbeiten vertreten ist, die wir vor einiger Zeit schon, als er im Krankenhaus lag und wir auf seine Genesung hofften, aus seinem Atelier holen durften. Zur Vernissage werde ich über seine Gedanken zum Konzept von "LAYOUT" sprechen.

    Im Namen des Vorstands, des Arbeitsausschusses und für alle Mitglieder
    spreche ich den Hinterbliebenen unser ganz herzliches Beileid aus

    Reinhard FRITZ
    NEUE GRUPPE e.V.


    Waltraut Danzig, Zita Habarta, Kuno Lindenmann, Stefan Wewhmeier und Rosa Zschau.






    Samstag, 14. März 2020, von 16 - 21 Uhr SYMPOSIUM DER DRUCKGRAPHIK
    in der Lithographiewerkstatt “Steindruck München” im Münchner Künstlerhaus (Lenbachplatz 8, 80331 München – Nähe Stachus) Gemeinsamer Austausch, Diskussionen und Informationen - von und mit Fachkundigen aus allen Bereichen der Druckkunst, darunter aus der NEUEN GRUPPE: Karl Imhof (Lithographie), Julia Reich (Hoch-/Tiefdruck) und Zita Habarta (Pigmentdrucke). Besucher*innen und Interessierte sind an der langen Tafel in der Lithographiewerkstatt „Steindruck München“ des Münchner Künstlerhauses herzlich willkommen; Eintritt frei.


    So. 15. März 2020, von 11 - 18 Uhr DRUCKVORFÜHRUNG MIT AUSSTELLUNG:
    Hochdruck - Tiefdruck - Farbradierung in Hayter-Drucktechnik im WERK TUTZING – Werkstatt und Atelier Julia Reich Ziegeleistr. 12, im Fünfseen-Businesspark, 82327 Tutzing
    Julia Reich informiert in ihrer Druckwerkstatt über verschiedene Drucktechniken und druckt live: Holz- und Linolschnitt, Radierung und experimentelle Drucktechniken, aber auch die Kombination von Hoch- und Tiefdruck (viscosity printing / Hayter-Drucktechnik). Begleitend gibt es eine kleine Ausstellung über die verschiedenen druckgraphischen Verfahren - plus Infos, wie Künstler Werkstatt und Atelier möglichst umwelt- und klimaschonend betreiben können. Besucher*innen und Interessierte sind herzlich willkommen, Eintritt frei.







    Impressum: Künstlerverband NEUE GRUPPE e.V., Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, 80538 München
    Eingetragen beim Registergericht des Amtsgerichtes München, Aktenzeichen VR 4705